film works: „Spuren einer Erbkrankheit – die Hämophilie“

LEVERKUSEN, DEUTSCHLAND –

DOKUMENTATION
„Spuren einer Erbkrankheit – die Hämophilie“

Ein filmisches Portrait der Hämophilie, umgangssprachlich wird sie Bluterkrankheit genannt.

Erste Anzeichen über eine Blutungskrankheit, die ihrer Symptomatik entsprechend eine Hämophilieform gewesen sein könnte, finden sich vor fast zweitausentsiebenhundert Jahren, in der hohen Kultur der assyrischen Zeit.

Von der Kenntnis jüdischer Theologen über erbliche Blutgerinnungsstörungen berichten auch die babylonischen Talmud-Texte im zweiten Jahrhundert n. Chr. Birgt doch dieses Leiden – über viele Jahrhunderte lang – große Geheimnisse.

Erst im Jahre 1895 beginnt die Forschung über die Hämophilie. 
Weltweit, so schätzt die Weltgesundheitsorganisation, gibt es rund 400.000 Menschen, die an der Bluterkrankheit leiden.

Durch einen Mangel oder einen Defekt eines bestimmten Gerinnungsfaktors ist die Blutgerinnung dieser Menschen gestört.


Auch wenn ein Kind an Hämophilie leidet, seine Lebenserwartung ist nicht beeinträchtigt.
Die Patienten müssen Sport treiben, sie müssen Physiotherapie machen, sonst kommt es zu Gelenkinstabilitäten.

Der Film zeigt den Fortschritt und den heutigen Standard der Hämophilie-Behandlung sowie die 
Lebenssituation hämophiler Patienten.

Er klärt auf, damit sich diese Patienten und ihre Familien trotz Ihrer nicht heilbaren, aber gut behandel- und beherrschbaren Erkrankung sicher fühlen können.
„Es ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, wie Forschung und die Entwicklung neuer Technologien die Behandlung kontinuierlich verbessert haben, so daß wir heute sichere und sehr lang wirksame Präparate zur Verfügung haben und damit die Behandlung für die Hämophilie-Patienten ein weitgehend normales Leben ermöglicht.“ (Prof. Dr. med. Johannes Oldenburg, Institut für Exp. Hämatologie und Transfusionsmedizin, Bonn)

49 Min. Im Auftrag der Bayer AG


CREDITS
„Spuren einer Erbkrankheit – die Hämophilie“
PRODUCTION 
eMotionSlide.com – wolfgang h.klein DGPh
WISSENSCHAFTLICHE BERATUNG Dr. med. Thomas Becker, Werner Kalnins, Dr. rer. nat. Elke Kellermann,
Dr. med Robert Klamroth, Dr. med. Günter Auerswald, Prof. Dr. med. Johannes Oldenburg
REDAKTION Cornelia Franken-Hiep
IDEE Dr. Klaus-Dieter Horn
SPRECHER Christian Schult
MUSIK Hans Belz, Johann Sebastian Bach
REQUISITENBAU Herbert Labusga
FOOTAGE Warner Bros. Studios – L.A.
CAMERA & EDITING Wolfgang H.Klein DGPh


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